Über Basis

Ein förderndes Zuhause

Basis bietet Kindern, die aus schrecklichen Umständen gerettet wurden, ein Zuhause in einer Gemeinschaft, die die Umgebung und die Mittel bietet, um zu heilen und ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Ganzheitlicher Ansatz

Der Ansatz von Basis ist ganzheitlich: die Entwicklung der Kinder sowohl mental als auch körperlich, emotional und spirituell ist die beste Chance für Erfolg im Leben.

Nicht diskriminierend

Basis diskriminiert niemanden auf Grund von Intelligenz, Kaste, Geschlecht oder körperlichen Fähigkeiten.

Thomas Saverimuthu

Der Gründer von Basis

Thomas Saverimuthu, der Gründer von Basis, bringt über zwanzig Jahre an persönlicher und beruflicher Erfahrung zu diesem karitativen Projekt mit.

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Der Traum, eines Tages Basis zu gründen, tauchte früh in Thomas’ Leben auf. Thomas ist der vierte von sieben Söhnen in einer Familie von Bangalore, Indien. Als Thomas vierzehn Jahre alt war, starb seine Mutter. Alles veränderte sich. Thomas wurde zusammen mit seinen beiden jüngeren Brüdern in einem Waisenhaus untergebracht. Hier gab es zu essen und Schutz sowie eine Berufsausbildung.

Patrick und Janet, ein Missionarspaar aus England, hatten als Volontäre am Waisenhaus Englisch unterrichtet und brauchten einen Übersetzer; Thomas, der Englisch in der Schule gelernt hatte, wurde ihr Übersetzer. Das Ehepaar nahm Thomas und seine Brüder unter ihre Fittiche und half ihnen sogar, an die Schule zurückzukehren, damit sie ihre Ausbildung beenden konnten. Durch die Erfahrung mit Patrick und Janet wurde Thomas bewusst, woran es beim Waisenhaus fehlte: wirkliche Liebe und Ermutigung. Wie gross war der Unterschied, als wertvoller Mensch behandelt zu werden! Wie gross war der Unterschied, als Mensch mit Potenzial behandelt zu werden!

Thomas blühte auf in dieser Umgebung. Während seiner Zeit mit Patrick und Janet verfeinerte er seine musikalischen Fähigkeiten: er wurde Gitarrist - eine Gabe, an der er viele teilhaben liess.

Thomas hatte die Vision, in seinem Leben etwas von Schönheit und Qualität zu schaffen; Mitte Zwanzig baute er ein erfolgreiches Unternehmen auf, welches Möbel aus Rohr herstellte. Thomas’ Möbel wurden als die besten in Indien hergestellten bekannt. Sein Erfolg mit diesem Geschäft beruhte unter anderem auf seinem einzigartigen Umgang mit seinen Angestellten: die Details ihrer Lebensumstände und ihr Wohlergehen lagen ihm sehr am Herzen.

Das Leben der Angestellten veränderte sich für immer durch die Gelegenheit, die Thomas’ Projekt ihnen bot sowie durch seine mitfühlende Führung. Man kann die Auswirkung einer solchen Herangehensweise nicht unterschätzen, wenn das Einkommen eines Angestellten allein oft viele unterstützen muss.

Thomas’ Verlangen, ständig Neues zu lernen, mündete zehn Jahre später in einen Berufswechsel. 1998 verliess er Indien mit seiner jungen Familie und wanderte nach Europa aus, wo er in Deutschland als IT-Spezialist und Softwareentwickler in der Fahrzeugindustrie und in Irland im IT-Sektor arbeitete. Thomas entwickelte sich beruflich weiter und arbeitete weiterhin voller Integrität, Einsatz und Ideenreichtum.

Nun, nachdem er selbst so viel in seinem Leben erhalten hat - angefangen mit der Fürsorge und Zuwendung durch Patrick und Janet in seiner Teenagerzeit - baut Thomas Basis in Indien ein Kinderdorf auf, in dem überlebende Kinder den Raum und die Mittel haben werden, die sie brauchen, um zu heilen und sich zu erholen, während sie sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln können, bereit, ihre Zukunft zu gestalten und ein Teil der Gemeinschaft zu werden, in der sie leben.

Brinda Adige, MSW

Im Oktober 2015 stimmte Brinda Adige zu, als Geschäftsführerin für Basis in Indien zu arbeiten - eine sehr aufregende Entwicklung.

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Brinda ist eine Pionierin im Kampf gegen Menschenhandel in Bangalore, Indien. Sie regte 1997 Indiens erste Kinderschutz-Notrufstelle im Büro des Polizeipräsidenten von Bangalore an und leitete diese Einheit bis 2006. Sie initiierte, führte und ermöglichte Indiens erstes Geschlechter-Sensibilisierungstraining für die Polizei von Karnataka von 2000 bis 2006, unterstützt von UNICEF. Dies gilt als eine der Errungenschaften der Regierung von Karnataka. Sie initiierte und führte auch ein Drei-Jahres-Trainingsprogramm für gewählte Repräsentantinnen, um Menschenhandel in ihrem Wahldistrikt anzusprechen und einzudämmen und verantwortungsvolle Führung zu bewirken; dieses Programm wurde unterstützt vom Fonds des Programms für Internationale Innovative Entwicklung des Schottischen Parlaments.

Im Jahr 2007 war Brinda Karnatakas Koordinatorin der nationalen Organisation ‘The Hunger Project’.

Im Jahr 2010 wurde Brinda von der Ford Motor Company Fellowship for Community Leaders geehrt und 2011 wurde sie von DNA India, einer nationalen Hindi Zeitung, als eine der 50 einflussreichsten Personen in Bangalore nominiert.

Ihre Aufgabe beinhaltet:

  • den Kampf für die Rechte von Kindern und Frauen
  • Pionierarbeit im Polizeitraining betreffend Gewalt gegen Frauen, Menschenhandel und Menschenrechte ebenso wie Anti-Korruptions-Arbeit auf dem untersten Regierungslevel, der die Leute am meisten betrifft
  • Training von Politikerinnen
  • Förderung des Kampfs gegen Menschenhandel
  • Überbrückungsprogramme für Schulen und Ausbildungen
  • Rettung von Kindern und Frauen, die in sexuelle Ausbeutung oder Zwangsarbeit gezwungen wurden, sowie der Aufbau von Gemeinschaften von Frauen und Kindern für koordinierte Aktionen.

Brinda hat vor 10.000 Teilnehmern am Make Poverty History-Treffen in Edinburgh gesprochen. Sie war ein Hauptgast in zwei BBC TV-Programmen mit dem Titel ‘The Road to G8’. Sie hat vor dem Schottischen Parlament gesprochen, war beratend tätig für die Schottische Regierung betreffend deren neuer Finanzierung für Südasien, traf englische Minister für Internationale Entwicklung und beriet viele in Indien tätige regierungsunabhängige Organisationen. Vor kurzem war sie eingeladen von NIDOS (Network of International Development Organizations in Scotland), um auf deren Hauptversammlung über Nord-Süd-Partnerschaften zu sprechen.

Ihre jüngste Arbeit schliesst das Global Concerns India (GCI) Leadership-Programm ein, welches den Weg zu einem neuen Modell für die verarmte Bevölkerung in Indien - Frauen und Kinder im besonderen – weist, um den Kreislauf von Schweigen und Gewalt zu durchbrechen. Die laufenden Projekte von GCI, das Dialogue Action Program und das Leadership Advancement Program, unterstützen unabhängige, nachhaltige Herangehensweisen, in denen Teilnehmer die Mittel erhalten, Ideen zu entwickeln und sowohl mit Mitgliedern ihrer eigenen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, als auch sinnvoll und gleichgestellt mit Menschen außerhalb dessen zu kooperieren.

Das Basis Kinderdorf wird eine Gemeinschaft von fünf Familienhäusern sein, in denen Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahren betreut werden. Jedes Haus wird bis zu 8 Kinder und einen ausgebildeten Betreuer beherbergen. Es wird zwei oder drei kleine Häuser für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder geben. Medizinische und psychologische Unterstützung wird zur Verfügung stehen.

Ein Gemeinschaftszentrum und Einrichtungen für die Unterrichtung in Kunst und Musik, sowie für Berufsausbildung und Gärtnern (um Bio-Lebensmittel zu erzeugen) werden wie auch ein Spielplatz auf dem Gelände entstehen.

Basis plant, lokale Arbeitskräfte und Experten für das Projekt zu finden.

Basis möchte innerhalb von fünf Jahren selbstversorgend sein; die Pläne, um dies zu erreichen, sind in Entwicklung.

BasisIndia e.V. (Germany)

Mitglied Biografien

Katrina Saverimuthu

Katrina Saverimuthu

PRÄSIDENTIN

Katrina Saverimuthu ist Mitgründerin von basisindia e.V. und sowohl für Organisation als auch für die Umsetzung von diversen Events mitverantwortlich. Sie arbeitet seit ihrem Studienabschluss (Werbung und Verkaufsmanagement) hauptberuflich für ein führendes deutsches Luftfahrtunternehmen und ist dort u.a. für die Leitung von Seminaren zuständig. Die dort gesammelte Erfahrung macht sich Katrina bei der Planung und Realisierung verschiedener Aktionen zunutze, womit sie dem Verein aktiv tagtäglich unterstützen kann.

Nils Kercher

Nils Kercher

VIZEPRÄSIDENT

Nils arbeitet im IT-Bereich einer Firma aus der Region Braunschweig/Gifhorn und hat dort von basisindia e.V. erfahren. Über den Gründer des Vereins, Thomas, hat er wenig später auch die ehrenvolle Aufgabe im Verein übernehmen dürfen. Seitdem ist er dabei weitere Menschen für das Projekt zu begeistern und neue Ideen zu sammeln, die das Projekt effektiv nach vorne bringen.

Vera Gebhardt

Vera Gebhardt

SCHRIFTFÜHRERIN

Vera Gebhardt strukturiert und organisiert sowohl beruflich, als auch für Vereine mit Erfolg und ist für basisindia e.V. mit dem Amt der Schriftführung betraut. Langjährige Führungserfahrung und ihre Begeisterung für Netzwerken und Kommunikation unterstützen den Aufbau und das Wachstum des Vereins.

Axel Probst

Axel Probst

SCHATZMEISTER

Axel Probst hat in den mehr als 50 Jahren, die er auf dieser Welt leben darf, in unterschiedlichen Funktionen gewirkt. Als Angestellter und als langjähriger Unternehmer in der IT hat er sich immer wieder neuen Aufgaben gestellt und viel vom Leben gelernt. Seit einigen Jahren widmet er sich hauptamtlich seiner Familie und glaubt fest an seinen Wahlspruch: „Ein Kind ist nur ein kleiner Mensch, hat aber eine ganze Seele!“. Im gemeinnützigen Verein basisindia e.V. ist er mit dem Amt des Schatzmeisters betraut.

Mitmachen.

Wenn Sie interessiert sind mitzumachen oder Basis zu unterstützen und sich gern mit jemandem darüber unterhalten möchten oder mehr Informationen erhalten würden, senden Sie bitte eine E-Mail an life@basisindia.org.